Synergien durch Kooperation

[] gkv informatik

Mehr Service bei weniger Kosten – das ist die wichtigste Zielsetzung der gkv informatik. Die Arbeitsgemeinschaft bündelt die IT-Ressourcen, -Kapazitäten und -Kompetenzen namhafter deutscher Krankenkassen und betreibt auf diesem Gebiet eines der größten Rechenzentren in Europa. Jenseits aller Wettbewerbsvorbehalte bietet sie umfassende und mandantengerechte Services – verteilt auf ihre Gesellschafter, den AOKs Nordost, NORDWEST, Rheinland/Hamburg, Sachsen-Anhalt sowie der BARMER GEK.

Um die gemeinsamen wirtschaftlichen Ziele zu erreichen, entschieden sich die Verantwortlichen der gkv informatik für den Einsatz einer zentralen, integrierten Software-Unterstützung – die USU Produktlinie Valuemation. Es galt, die heterogen verteilte IT-Landschaft zu konsolidieren und ein standardisiertes, ITIL-basiertes IT-Servicemanagement aufzubauen. Das Projektteam schuf durch eine Prozess-Analyse sowie den Aufbau einer Betriebsplattform mit transparenten, redundanzfreien Daten für zentrale ITIL-Disziplinen innerhalb weniger Monate die Grundlage hierfür. Sukzessive wurden in der Folge die einzelnen ITIL-Prozesse implementiert, zum Beispiel ein Configuration Management für die Steuerung von etwa 120.000 IT-Gütern. Wichtig war ferner das Etablieren einer übergreifenden Service Desk-Leitstelle für alle technischen Probleme. Auch die Integration von USU KnowledgeCenter, einer intelligenten Wissensdatenbank, unterstützt diesen Bereich bei der effizienten Bearbeitung von über 300.000 Störungsmeldungen pro Jahr.

Trotz der Größe und Komplexität des Projektes konnte die Gesamtlösung nach 11 Monaten in time and budget produktiv gesetzt werden. Durch die Zentralisierung ausgewählter IT-Infrastrukturen und -Services sowie verbesserter Preiskonditionen kann die gkv informatik für ihre Kunden heute Ersparnisse bis zu 20 Prozent der kassenspezifischen IT-Kosten realisieren – bei einheitlich hoher Qualität.

Ein zweites zentrales Projekt betraf das optimierte Monitoring der IT-Infrastruktur. Die gkvi verfügt über eines der größten Rechenzentren Europas. Die technischen Komponenten umfassen insgesamt 4.000 Geräte (Switche, Server, Hosts) und 20.000 Kabel mit einer Gesamtkabellänge von mehr als 100 km. Eine lückenlose Überwachung sämtlicher technischer Komponenten ist die Voraussetzung dafür, die Verfügbarkeit der geschäftskritischen Prozesse und damit der Leistungsfähigkeit gegenüber den Kunden sicherzustellen.

Hauptziel des Projektes war es, Statusübersichten in "Echtzeit“ zu ermöglichen. Als Grundlage dienten die in der Vergangenheit manuell erstellten Statusberichte. Um Verbesserungen in Bezug auf die Aktualität und Vergleichbarkeit der Informationen zu erreichen, entschieden sich die Verantwortlichen der gkv informatik für eine automatisierte Erhebung und Visualisierung von System- und Statusinformationen durch die Spezialisten der LeuTek. Diese Art der Informationssammlung hat den Vorteil, dass Betriebszustände aktuell, vergleichbar und standardisiert abgebildet werden können

Die jeweils aktuell gewonnenen Informationen werden heute automatisiert im Intranet der gkv informatik sowie in den Kundenportalen der Gesellschafter veröffentlicht. Die Lösung bietet den großen Vorteil, aktuelle Informationen zeitnah bereitzustellen und ist ein unverzichtbares Werkzeug zur laufenden lückenlosen Überwachung und Analyse der Qualität bereitgestellter Services.

Mit dem "Umbrella-System“ und dem Service Level Monitor der LeuTek waren wir in der Lage, die an uns gestellten Anforderungen im Hinblick auf Transparenz und Qualitätsverbesserung schnell umzusetzen. Das ZIS-System von LeuTek korreliert und überwacht die vorhandenen Informationen aller eingesetzten Management Systeme und stellt diese in effizienten Service-Ansichten dar.

Statement Hans-Jürgen Müller, Fachbereichsleiter Betriebsüberwachung