RZ-Infrastruktur-Monitoring bei der EnBW

Die Herausforderungen

EnBW
  • Transparenter zentraler Überblick über eine dynamisch gewachsene und wachsende RZ-Infrastruktur in drei physisch getrennten Lokationen
  • Anbindung von Gewerken der Strom- und Klimaversorgung, von Brandmeldezentralen sowie Gebäudeleit- und Sicherheitstechnik unterschiedlicher Hersteller
  • Integration u.a. diverser Rackmanagement-Systeme in ein Focal Point Konzept
  • Monitoring von wassergekühlten Serverschränken (Racks)
  • Stetes Wachstum, hohe Dynamik, Managen von Veränderungsprozessen

Warum wurde LeuTek gewählt?

  • sehr gute Erfahrungen mit LeuTek als zuverlässigen, flexiblen und langjährigen Kompetenzpartner seit 1998
  • umfassendes und hoch integratives Technologie-Angebot
  • Unterstützung aller fachlichen Anforderungen, große Expertise der LeuTek-Mitarbeiter
  • hohe Servicebereitschaft und Flexibilität, gemeinsam neue Wege zu gehen
  • erfolgreich durchgeführte Kundenprojekte mit vegleichbarem Komplexitätsgrad

Projekt-Meilensteine

  • Implementierung eines zentralen Monitoring in mehreren Stufen seit 2002
  • Erweiterter Einsatz von ZIS System beim Ausbau neuer Rechnerräume in Bestandsrechenzentren und dem Aufbau neuer Rechenzentren
  • Integration neuer Themen wie Brandfrühesterkennung und Visualisierung (ZISGUI)
  • seit 2008 Aufbau einer Configuration Management Database als aktuelle Infoquelle für das Monitoring
  • seit 2009 Einsatz von ZISSLM für das Performance Management und die Kapazitäts- bzw. Budgetplanung.

Nutzen

  • ZIS-Produktfamilie gewährleistet als strategisches zentrales Gesamtsystem eine effektive Ressourcen-Ausnutzung und einen kostentransparenten, stabilen IT-Betrieb in einer dynamischen Umgebung.
  • Monitoring von SLA´s ermöglicht proaktives Störungsmanagement und reduziert Ausfallrisiken
  • Auswertung von konsolidierten, historischen Daten erlaubt eine realistische Kapazitäts- und Budgetplanung
  • Stete Erhöhung des Automatisierungsgrades von Prozessen, z.B. visualisierte Schrank-Ansichten aus den CMDB-Daten

Transparente RZ-Infrastruktur

Dynamik prägt die Entwicklung der Rechenzentrums-Infrastruktur der EnBW Baden Württemberg. Innerhalb von nur 8 Jahren verdreifachte sich die RZ-Leistung von 400 KW auf 1,2 Megawatt in 2010. Entsprechend groß waren die Herausforderungen, die notwendige Transparenz für ein zentrales Monitoring der kompletten IT-Infrastruktur zu schaffen. Im Laufe der Zeit war eine heterogene Systemlandschaft mit umfangreicher Hardware an mehreren Standorten entstanden. Diese galt es durch eine leistungsstarke Gesamtlösung zu überwachen, welche Strukturen vereinheitlichte und auch Software-Module von Drittanbietern als Datensammler integrierte, z.B. Rackmanagement-Systeme. Die Wahl fiel auf das LeuTek-Produkt ZIS-System als strategisches Basiswerkzeug, das in den Bestandsrechenzentren bereits seit 1998 für eine stabile, hochverfügbare IT sorgt.

Dynamik im Griff

Stetig wachsende Anforderungen der Tochterunternehmen und Fachabteilungen und die damit verbundene sehr hohe dauerhafte Auslastung der IT machten ab 2007 weitere Maßnahmen notwendig: einerseits wurden die Leistung der bestehenden Standorte durch Luft- und Temperaturmessungen sowie den Einsatz einer ausgefeilten Brandfrühesterkennung mit ZIS System weiter optimiert, andererseits mit Daxlanden 3 und 4 zwei neue Rechnerräume mit wassergekühlten Systemen aufgebaut und in der Folge sogar ein neues Rechenzentrum in Grötzingen konzipiert und umgesetzt.
Parallel dazu startete ein Projekt zum Aufbau eines Configuration Managements. Ziel war es, konzernweit für sämtliche IT-Komponenten eine einheitliche Datenbasis zu schaffen und auf Knopfdruck aktuelle Informationen über den Ist-Zustand in den verschiedenen Rechenzentren auch grafisch darzustellen. Aus der guten Zusammenarbeit im Projektteam entstand dafür u.a. das so genannte Rack-Objekt zur automatischen Erstellung von Schrank-Ansichten auf Basis der CMDB-Daten.

Überwachen ohne Lücke

Neben der aktuellen Darstellung der IST-Werte, dem Monitoring und dem daraus abgeleiteten Alarmierungs-Werkzeug werden die LeuTek-Produkte bei der EnBW seit 2009 auch zur Performance-Messung und zur Kapazitätsplanung eingesetzt. Mit Hilfe historischer Daten lassen sich künftige Ressourcen verlässlich auch für die Zukunft simulieren und ermöglichen so ein realistische Kapazitäts- und Budgetplanung. Die Auswertung von Kennzahlen über Schwellwerte zu Service Levels erlaubt zudem ein proaktives Störungsmanagement, z.B. durch Informationen über Luftfeuchtigkeitsmessungen. Das ZIS-Gesamtsystem ist für das Funktionieren der RZ-Abläufe bei der EnBW erfolgskritisch. Durch seine Integrationsfähigkeit werden über Schnittstellen zu allen relevanten Fremd-Systemen Informationen gebündelt und auf allen Ebenen bereitgestellt, Angebunden sind dadurch u.a. die Strom- und Klimaversorgung, die Brandmeldezentralen, die Gebäudeleit- und Sicherheitstechnik. Dabei können die EnBW-Mitarbeiter flexibel ihre eigenen benutzerspezifischen Sichten erstellen, z.B. auch für eine komfortable grafische Prozess-Überwachung.

Bei der Steuerung der EnBW-Rechenzentren legen wir großen Wert auf die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur und die Effizienz bei den Betriebskosten. Mit der ZIS-Produktfamilie setzen wir hierbei auf eine strategische Gesamtlösung, die sich seit Jahren bewährt hat und das facettenreiche Thema Monitoring in idealer Weise abdeckt.

Statement Markus Schuhmacher, verantwortlich für die RZ-Infrastruktur bei der EnBW Baden Württemberg AG